Checkliste für einen erfolgreichen Start als Assistenzarzt

Glückwunsch, das mündliche Staatsexamen hast Du erfolgreich absolviert und der Klinikstart steht kurz bevor.

Der Lohn für gute fünf Jahre Studium sowie drei Tertiale im Praktischen Jahr sind ein sicherer Arbeitsplatz, ein vergleichsweise gutes Einkommen und natürlich auch verdammt viel Verantwortung.

​Entgelt

Bevor Du Dich mit Absicherungsthemen und dem Vermögensaufbau befasst, solltest Du erst einmal einschätzen können, mit welchen Einnahmen Du kalkulieren kannst. Deshalb habe ich Dir als Überblick  zusammengefasst, welches Entgelt Du an Universitätskliniken und an kommunalen Krankenhäusern zum Klinikstart erhältst:

http://www.meinefinanzklinik.de/so-gestaltet-sich-das-entgelt-an-universitaetskliniken-und-kommunalen-krankenhaeusern/

Finanzplanung

Der Eintritt ins Berufsleben stellt einen markanten Lebensabschnitt dar. Konnte man das Studium noch als Anhängsel der Schulzeit sehen, steht man nun endgültig auf eigenen Beinen. Man muss nun Verantwortung für sich selbst übernehmen – und natürlich auch eine Menge Punkte bedenken.

Mit dem Ende Deines Studiums fällst Du oft automatisch aus fast allen Verträgen raus, in denen Du über Deine Eltern noch mitversichert warst. Hier musst Du nun für Deinen eigenen Versicherungsschutz sorgen.

Nicht jede Versicherung, die es gibt, brauchst Du auch. Manche sind jedoch ein „must-have“. Und dann hängt es natürlich auch immer von Deiner eigenen, aktuellen Situation ab, was ergänzend noch sinnvoll ist. Ich möchte daher hier nur die wichtigsten Absicherungen ansprechen.

Versicherungen sind mitunter ein notwendiges Mittel, um das Erreichen Deiner Ziele zu gewährleisten, unabhängig davon, ob Schicksalsschläge oder Schadensfälle eintreten.  

Was brauchst Du unbedingt zum Klinikstart? 

Natürlich können die Sichtweisen hier etwas auseinander gehen. Bei der Auswahl der zu berücksichtigenden Punkte habe ich vor allem zwei Fragen im Blick:

  1. Welche Absicherung ist nötig, um Dir im Ernstfall die finanzielle Existenz zu sichern?
  2. In welchen Bereichen bist Du abhängig von der (nicht planbaren) Entwicklung Deines Gesundheitszustandes?

Alles was in mindestens eine der beiden Gruppen fällt, solltest Du spätestens zum Berufsstart erledigen. Generell solltest Du auch der Maxime folgen: „Erst die wichtigste Absicherung, dann die Sparprozesse!“

Denn Sparprozesse musst Du Dir auch leisten können, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Beim Hausbau fängt man schließlich auch nicht mit dem Dach an.

1. Berufs- und Privathaftpflichtversicherung

Wer einem anderen gegen dessen Willen einen Schaden zufügt, muss dem Geschädigten entsprechenden Schadenersatz leisten. Es gibt keine pauschale Begrenzung der Höhe eines Schadenersatzanspruchs. Eine Haftpflichtversicherung kommt für diese Kosten auf. Sie übernimmt aber auch die Rolle einer „passiven Rechtsschutzversicherung“ und prüft Schadenersatzansprüche, die an Dich gestellt werden darauf, ob sie gerechtfertigt sind.

Immer häufiger werden Ärzte von Patienten mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert. Seit dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes 2013 gibt es hier einen anhaltenden Aufwärtstrend. In jedem vierten Fall ist der Vorwurf berechtigt und kann Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Als Arzt / Ärztin haftest Du im Schadenfall unbegrenzt mit Deinem Privatvermögen!

Eine Berufshaftpflichtversicherung gehört deshalb zu den existenziellen Versicherungen und ist für Dich ein „must-have“. Zudem sind Ärzte nach Paragraph 21 der Musterberufsordnung dazu verpflichtet sich hinreichend gegen Haftpflichtansprüche zu versichern.

Verlasse Dich hierbei auch nicht auf einen Versicherungsschutz, den Dein Arbeitgeber vermeintlich für seine angestellten Ärzte bietet. Im Rahmen der deliktischen Haftung haftest Du grundsätzlich nach außen gegenüber Deinen Patienten und auch nach innen gegenüber Deinem Arbeitgeber. Selbst wenn der Versicherungsschutz Deines Arbeitgebers im Schadenfall einspringt, könntest Du immer noch in Regress genommen werden. Zudem liegt es an Dir sicherzustellen, dass der Versicherungsschutz Deines Arbeitgebers leistungsstark ist, und das nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Bedenke dabei auch: Nicht nur Versicherungsnehmer können einen Versicherungsvertrag kündigen, sondern auch Versicherer haben, insbesondere nach einem Schadensfall, das Recht dazu.

Bevor Du Dich aber nun verkopfst, schließe einfach selbst einen Versicherungsvertrag ab. Bis zum Abschluss Deiner Weiterbildungszeit zum Facharzt gibt es für Dich leistungsstarken Versicherungsschutz von spezialisierten Anbietern ohne finanziellen Mehraufwand!

Entsprechende Tarife enthalten dann oft zusätzlich auch eine Privathaftpflichtversicherung, die Du ohnehin haben solltest, und kosten nicht mehr als eine solche ohne Berufshaftpflichtversicherung. Mehr dazu findest Du hier:

https://www.meinefinanzklinik.de/aerzte/aerzte-berufshaftpflichtversicherung/

2. Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt anders als eine Haftpflichtversicherung auch die entstehenden Kosten eines Rechtsstreits, in dem Du Deine eigenen Ansprüche durchsetzen möchtest.

Für Ärzte ist eine Rechtsschutzversicherung aber aus einem ganz speziellen Grund ein „must-have“. Belangt ein Patient Dich nämlich direkt strafrechtlich, indem er Dir eine fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung, einen Behandlungsfehler, unsittliche Näherung oder einen Diebstahl vorwirft, bietet Dir eine Berufshaftpflichtversicherung keinerlei Schutz!

Es genügt, dass der Patient Anzeige gegen Dich erstattet und die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Nur mit einer speziell für Ärzte angepassten Berufsrechtsschutzversicherung inklusive einer erweiterten Straf-Rechtsschutz-Deckung kannst Du Dich bestmöglich verteidigen. Dabei reicht es nicht einen x-beliebigen Tarif abzuschließen, denn die für Ärzte relevanten Besonderheiten müssen erfüllt sein. So sollte zum Beispiel der Vorsatzvorwurf mitversichert sein.

Je nach dem von Dir gewählten Umfang kann ein solcher Vertrag auch weitere Rechtsbereiche abdecken. Deckung für Mietrecht oder alles rund ums Fahrzeug stellen eigene Bausteine dar.

3. Berufsunfähigkeitsversicherung

„Must-have“ Nummer drei ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Deine Arbeitskraft ist die Basis für Deinen Lebensstandard. Kannst Du aufgrund gesundheitlicher Probleme Deinen Beruf nicht mehr ausüben, geht dies oft mit einem sozialen Abstieg einher. Je nach Art der Erkrankung und der Befähigung eines Menschen ist eine Umschulung oder der Wechsel in einen anderen – meist schlechter bezahlten – Beruf nicht möglich.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung stellt die ideale Lösung dar, um im Fall der Fälle eine Lohnersatzleistung zu erhalten.

Hast Du oder haben Deine Eltern bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, solltest Du den Vertrag in jedem Fall hinsichtlich der Versicherungsbedingungen und der Ausgestaltung von einem Spezialisten überprüfen lassen. Denn auch wenn Ratings es mitunter suggerieren, die Unterschiede zwischen den Tarifen sind groß, nicht nur bei den Beiträgen.

Oder wäre es für Dich in Ordnung, wenn Dir im Falle einer Berufsunfähigkeit zum Beispiel beliebige Maßnahmen, Therapien und Behandlungen vorgeschrieben werden können, bei deren Nichtbefolgung, etwa weil damit Schmerzen oder Risiken verbunden sind, Dein Versicherer die Leistung einbehalten darf?

Gern kannst Du bei Interesse an einem Vertrags-Check auch auf mich zukommen: https://www.meinefinanzklinik.de/vertrags-check-berufsunfaehigkeitsversicherung/

Hast Du über die Bundeswehr studiert? 

Dann gehörst Du womöglich auch zu denjenigen, die den Rahmenvertrag Bundeswehr abgeschlossen haben. Das wäre dann leider keine gute Wahl gewesen. Der Vertrag läuft nur bis zum Ende Deines 55ten Lebensjahres und ist für Mediziner sehr teuer. Deutlich bessere Leistungen kannst Du in der Regel bereits für knapp die Hälfte der Kosten erhalten.

Erfahrungsgemäß stellt sich der ein oder andere zum Berufsstart die Frage, ob denn eine Berufsunfähigkeitsversicherung überhaupt nötig ist. Wenn das auch auf Dich zutrifft, gibt Dir womöglich der folgende Artikel eine andere Sichtweise:

https://www.meinefinanzklinik.de/weshalb-es-unverantwortlich-ist-keine-berufsunfaehigkeitsversicherung-zu-haben/

Vielleicht hast Du schon gehört, dass es über die Versorgungswerke eine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit geben soll. Ja, es gibt zumindest eine gewisse Absicherung. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um eine Absicherung bei vollständiger Unfähigkeit eine Tätigkeit im gesamten ärztlichen Spektrum ausüben zu können. Zudem leiden auch die Versorgungswerke unter den Folgen der langjährigen Niedrigzinsphase und die ohnehin schon kaum zu bekommende Leistung kann sehr schnell noch weiter beschnitten werden. Mehr hierzu kannst Du folgendem Blog-Beitrag entnehmen:

https://www.meinefinanzklinik.de/welche-leistung-bei-berufsunfaehigkeit-vom-versorgungswerk-zu-erwarten-ist/

Wenn Du Dich nun um Deine Absicherung gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit kümmern möchtest, solltest Du vor dem Versicherungsantrag eine Risiko-Voranfrage durch einen unabhängigen Spezialisten durchführen lassen. Denn anders als die meisten denken, suchst nicht Du Dir Deinen Tarif aus, sondern die Versicherer wählen aus, ob und zu welchen Konditionen sie Dich versichern möchten. Dazu musst Du Angaben zu Gesundheitsfragen und zu Risiken in Beruf und Freizeit leisten. Was es mit der Risiko-Voranfrage genau auf sich hat, kannst Du hier nachlesen:

https://www.meinefinanzklinik.de/risiko-voranfrage-weshalb-ist-sie-so-wichtig/

4. Optionstarif

Kein „must-have“, aber zumindest eine sehr sinnvolle Ergänzung ist ein Optionstarif, mit dem Du Dir die Aufnahme in der privaten Krankenversicherung (PKV) zu einem späteren Zeitpunkt sichern kannst.

Wozu das Ganze? Nun, Krankenversicherer erheben recht schnell einen Beitragszuschlag, wenn Vorerkrankungen bestehen, die weitere Kosten für Untersuchungen und Behandlungen erwarten lassen. Mittels einem Optionstarif wird Dein heutiger, tendenziell besserer Gesundheitszustand festgehalten.

Du denkst eine private Krankenversicherung kommt für Dich ohnehin nicht infrage? Viele Ärzte ändern über die Jahre diese Ansicht. Anders als von vielen vermutet, agierst Du mit einer privaten Krankenversicherung sogar sozial. Denn eine höhere Quote an privat Versicherten gewährleistet eine bessere medizinische Versorgung. Sie führt zu mehr besetzen Ärztestellen an den Kliniken und zur Entwicklung besserer Medikamente. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen:

https://www.meinefinanzklinik.de/weshalb-es-sozialer-ist-sich-fuer-die-private-krankenversicherung-zu-entscheiden/

Vielen Ärzten ist nicht bewusst, dass sie im Ruhestand als gesetzliche Versicherte einen großen Nachteil erfahren gegenüber Anderen, die eine gesetzliche Rente beziehen und den Status „Krankenversicherung der Rentner“ erlangen. Bei dieser Personengruppe werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausschließlich auf die gesetzliche Rente (weiterhin bezuschusst) und eine ggf. bestehende betriebliche Rente erhoben. Ist jener Status jedoch nicht gegeben, wird auf alle Einnahmen (u.a. Versorgungswerk, private Altersvorsorge, Mieteinkünfte, Kapitaleinkünfte,..) der volle Beitragssatz erhoben, was oftmals den zu leistenden Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet.

Kurz gesagt bietet ein Optionstarif den Vorteil, eine Entscheidung, die Du heute vermutlich noch nicht treffen kannst, in die Zukunft zu verschieben bzw. eben alle Optionen offen zu halten. Je nach Anbieter sichert ein Optionstarif übrigens nicht nur den Weg in die private Vollversicherung, sondern auch die Aufnahme privater Zusatzversicherungen. Und damit ist er auch sinnvoll für diejenigen, die sich letztlich für einen Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung entscheiden, aber die medizinische Basisversorgung durch weitere Leistungen ergänzen wollen.

5. Pflegezusatzversicherung

Der Rat zu einer Pflegeversicherung als Berufsstarter mag womöglich überraschen, verbindet man das Thema Pflege doch in der Regel mit einem deutlich höheren Alter. Auch wenn statistisch eine Pflegebedürftigkeit noch weit entfernt erscheint, macht eine frühzeitige Absicherung Sinn. Und das nicht aufgrund möglicher Unfälle oder schwerer Erkrankungen, die auch in jungen Jahren auftreten können.

Statistisch wird mehr als jeder Zweite irgendwann pflegebedürftig und die damit verbundenen Kosten sind immens. Trotz der Leistungen der Pflegepflichtversicherung verbleibt im Pflegeheim ein Eigenanteil von meist gut 2.000 Euro bis über 3.000 Euro (https://www.pflege-navigator.de/index.php?module=nursinghome) ohne Berücksichtigung von weiteren Kosten wie etwas für die Krankenversicherung. Zur Deckung dieser Kosten werden etwaige Einnahmen und Deine Rücklagen herangezogen. Reichen diese nicht aus, werden auch Deine Angehörigen (Ehepartner, Eltern, Kinder) je nach finanzieller Situation finanziell eingebunden. Um das zu verhindern kannst Du eine Pflegezusatzversicherung aufnehmen.

Soweit alles gut, aber das reicht ja dann in zwanzig Jahren immer noch, oder nicht? Wahrscheinlich nicht. Denn Versicherer stellen auch hier vor den Vertragsabschluss Gesundheitsfragen. In der Regel gibt es einen Katalog von zahlreichen Krankheitsbildern, der gerade für Ältere schnell eine unüberwindbare Hürde darstellen kann. Und anders als bei der Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung führt die Diagnose einer enthaltenen Krankheit direkt zu einer Ablehnung. Einige Anbieter lehnen zum Beispiel bereits bei einer Asthmadiagnose ab. Und das trifft auch viele junge Menschen.

Deshalb bietet sich ein frühzeitiger Vertragsabschluss auch hier an. Er hat neben den absolvierten Gesundheitsfragen noch weitere Vorteile. So wird bei Vertragsabschluss auch das Beitragsniveau für die Zukunft gesichert. Manche Versicherer bieten aber auch die Möglichkeit mit einem stark reduzierten Beitrag einzusteigen, was oftmals gerade für Berufsstarter wie Dich interessant ist.  

Was ist noch sinnvoll (auch im zweiten / dritten Schritt)?

Altersvorsorge

Auch wenn Du erst ganz am Anfang Deines Berufslebens stehst, solltest Du Dir überlegen, wie Deine finanzielle Situation im Ruhestand aussehen soll. Zwar ist die Altersversorgung zum Berufsstart nicht akut. Du kannst auch später damit beginnen. Aber Zeit ist nun einmal bei Sparprozessen der wichtigste Faktor.

Ärzte sind pflichtversichert in ihrem zuständigen Versorgungswerk. Ausreichende Leistungen bieten jedoch auch die Versorgungswerke nicht, zumal sie unter der anhaltenden Niedrigzinsphase leiden.

So können diese nicht mehr die Renditen der Vergangenheit bieten, legen ihren Rentenprognosen aber dennoch nach wie vor Kalkulationszinsen von 3 oder teilweise sogar noch von 4 Prozent pro Jahr zugrunde. Eine Korrektur des Kalkulationszinses um einen Prozentpunkt kann eine um etwa 20 Prozent verminderte Rente bedeuten.

Mehr dazu hier:

https://www.meinefinanzklinik.de/finanzplanung/versicherungen/altersvorsorge-informationen/Mehr zu “Renditen der Versorgungswerke”

Eines ist klar: Du musst fürs Alter vorsorgen, wenn Du es genießen willst. Je früher Du damit anfängst, desto besser. Der Zinses-Zins-Effekt belohnt jeden, der sich früh um seine unvermeidbare Altersversorgung kümmert.

Hierzu eine kurze Beispielrechnung:

Max Mustermann ist 27 Jahre alt. Er überlegt ab jetzt 250 Euro/Monat zu sparen oder erst in zwei Jahren damit zu beginnen. Bei einer guten Altersversorgung kann er langfristig eine jährliche Rendite von im Schnitt 7 Prozent Rendite erwarten. Nach 40 Jahren hätte er rechnerisch ein Kapital von 621.613 Euro angespart. Beginnt er nur zwei Jahre später, kommt er bei gleicher Sparrate auf ein Kapital von nur noch 537.311 Euro. Zwei Jahre weniger Sparen bedeuten für ihn also über 84.000 Euro (!) weniger Kapital am Ende. Natürlich könnte er das durch eine höhere Sparrate ausgleichen, müsste dafür aber schon 289,22 Euro/Monat ansparen.

Frühe Altersvorsorge lohnt sich also. Zudem gibt es Anlagen, bei denen Du vom Staat unterstützt wirst und eine Förderung von bis zu 48 Prozent erreichen kannst.

Vermögensplanung

Wenn die finanziell existenziellen Absicherungen getroffen sind, solltest Du Dich im nächsten Schritt dem Vermögensaufbau und der Strukturierung Deines bestehenden Vermögens zuwenden. Hierzu zählen unter anderem auch die vermögenswirksamen Leistungen.

Vermögenswirksame Leistungen

Die vermögenswirksamen Leistungen kannst Du als zusätzliches Geldgeschenk von Deinem Arbeitgeber verstehen. Ihre Anlage ist ein erster guter Schritt, ein gewisses Vermögen aufzubauen.

Im öffentlichen Dienst erhältst Du monatlich 6,65 Euro bei einer vollen Stelle. Zählt Deine Klinik zu einem privaten Klinikverbund kann der Betrag auch höher liegen und bis zu 40 Euro/Monat betragen.

Um die vermögenswirksamen Leistungen auch zu erhalten, musst Du selbst aktiv werden und eine geeignete Anlage dafür auswählen. Diese kann zum Beispiel ein Investmentsparplan sein oder ein Bausparvertrag. Letztere ist aufgrund der immer noch niedrigen Zinsen als reine Geldanlage uninteressant, sie kann aber ein gutes Mittel sein, um sich die historisch günstigen Darlehenszinsen für die Zukunft zu sichern.  Mehr zu vermögenswirksamen Leistungen

Strukturierung Deines Vermögensaufbaus

Für eine sinnvolle Strukturierung Deiner Vermögensanlagen solltest Du Dir zunächst Gedanken über größere Anschaffungen und Investitionen machen. Dazu zählen beispielsweise die Rückzahlung eines Darlehens, der Kauf eines Kraftfahrzeuges oder der Erwerb einer Immobilie. Wenn Du die dazugehörigen Anlagehorizonte definiert hast, kannst Du (mit der entsprechenden Unterstützung) die angemessenen Sparprozesse bestimmen.

Wichtig ist dabei auf Flexibilität zu achten, denn Deine Lebensumstände und Pläne können sich ändern.

Unterstützung bei Deiner Absicherung

Als unabhängiger und zertifizierter Fachberater Heilwesen betreue ich seit über einem Jahrzehnt Ärzte und Medizinstudenten wie Dich. Bei Fragen unter anderem zum Thema Versicherung kannst Du gern auf mich zukommen. Das ist übrigens nicht nur vor Ort, sondern auch telefonisch und per Webmeeting deutschlandweit möglich.

Aktion für Abonnenten von wisephants.com

Als Abonnent/in des Newsletters von wisephants.com hast Du die Möglichkeit einmalig einen der folgenden Gutscheine nach Wahl, als Dankeschön für Deinen Vertrauensvorschuss, zu erhalten:

  • Gutschein von wundertax.de für bis zu drei kostenfreie Steuererklärungen im Wert von 84,90 Euro oder
  • Gutschein von Miamed (z.B. für AMBOSS) im Wert von 50 Euro oder  
  • Gutschein von Amazon.de im Wert von 30 Euro.

Deinen Wunschgutschein erhältst Du im Rahmen einer Beratung zum PJ oder zum Berufsstart oder speziell zu den Themen Berufsunfähigkeitsversicherung, Altersvorsorgeplanung oder (private) Krankenversicherung. Die Beratung muss nicht vor Ort erfolgen, sondern kann auch per Webmeeting deutschlandweit stattfinden. 

Reservieren kannst Du Deinen Wunschgutschein online unter

http://www.meinefinanzklinik.de/wisephants/

Für Fragen stehe ich Dir unter der Rufnummer 0731 – 14036916 gern zur Verfügung.

Markus Fischer
Dipl.-Math. oec.
Repräsentant der Medical Network Stiftung
Zertifizierter Fachberater Heilwesen
www.meinefinanzklinik.de

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